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Auf dem Bergmännlein-Pfad unterwegs, wo die Bergmännlein im Gebirge jetzt hingekommen sind. Die Sage erzählt: "Es ist eine alte Rede, dass früher Zwerge oder Bergmännlein im Gebirge gewohnt und sich beklagten, denn sie konnten das Pochen auf den Eisenhämmern nicht hören und vertragen. Sie wollten aber wiederkommen, wenn die Hämmer aufhören würden." Quelle: Der Sagenschatz des Königreiches Sachsen 1874 Nachdem im Mortelgrund viele hundert Jahre auf allen Bergseiten Bergbau betrieben wurde, Pochwerke, Erzmühlen, Schmelzhütten, Sägewerke, Walkmühlen, Ölmühlen und Mahlmühlen viel Lärm verbreiteten, ist es nun seit Generationen ruhig geworden (aus der Heimatgeschichte um Sayda). Es wurden bereits wieder Bergmännlein rund um die Mortelmühle gesehen. Aber es sind Bergmännlein von besonderer Art. Sie tragen einen grünen Trainingsanzug mit dem Kennzeichen "SV Bad Düben". Sie sind zu Fuß unterwegs, erkunden mit Ski und Schlitten die nähere Umgebung - sie haben gute Laune und lachen auf dem Schlittenhang, dass man es weithin hören kann. Das diesjährige Winterlager des SV Bad Düben im besagtem Sayda/Erzgebirge war wiederum ein voller Erfolg. Der noch vorhandene Altschnee, verharscht und eisig, erschwerte das Fahren mit dem Ski in der Loipe. Das Anhalten, das Fahren in der Loipe, den leichten Aufstieg an kleinen Bergen und vieles andere mehr erlernten die 22 Mädchen und Jungen ohne Probleme. Den größten Spaß aber bereitete das minutenlange Schlittenfahren vom hauseigenen Skihang hinab ins Tal. Ein Kegelabend, Spaß in der Sporthalle, das Proben der Programme für die Abschlussdisko und gemeinsame Wanderungen ließen nie Langeweile aufkommen. Das war erlebbare Gemeinschaft! Da keimte bei vielen Teilnehmern der Wunsch: "Hoffentlich gibt es im nächsten Jahr wieder ein Winterfreizeitlager!". Diese Frage mit ja zu beantworten, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Es ist keine sportliche, sondern eine soziale Frage und Aufgabe, die der Sportverein zu lösen hat. Nur der Sportverein??! Beim Bäckermeister Paetzsch bedanken sich alle Teilnehmer am Winterlager. Mit seiner alljährlichen Stolle-Spende hat er zum guten Gelingen des Nachmittags-Tees beigetragen. Ein besonderer Dank gilt den Herbergseltern Fink und der gesamten Stammbesatzung der Herberge. Ihre entgegenkommende und hilfsbereite Art und Weise stimmt immer mit unseren Zielen und Aufgaben überein. 

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