spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB
Home arrow Volleyball arrow Lupenreiner Auftritt vor heimischem Publikum
Lupenreiner Auftritt vor heimischem Publikum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Kevin Phillipp   
Montag, 13. Februar 2012
SV Bad Düben – SV Germania Hormersdorf     3:0 (17, 16, 23) 58 min.
SV Bad Düben – SV Textima-Süd Chemnitz     3:0 (13, 21, 19) 59 min.

Unser dritter und vorletzter Heimspieltag der Saison stand an. Mit den beiden Rückrundenauftaktsiegen gegen L.E. Volleys III (3:0) und Turbine Leipzig (3:2) erarbeiteten wir uns einen kleinen Vorsprung auf den Drittplatzierten Krostitzer SV. Bei sibirischen Temperaturen machten sich die Mannschaften vom SV Germania Hormersdorf und SV Textima-Süd Chemnitz auf ihre längste Auswärtsfahrt. In beiden Hinspielen konnten wir die Kontrahenten erst im fünften Satz niederringen. Wir waren also gewarnt. Erstmals konnten wir keine fehlenden Spieler vermelden. Der komplette 14-köpfige Kader stand zur Verfügung.

Die erzgebirgischen Germanier reisten ohne Hauptangreifer Toni Flemming an, blieben aber aufgrund ihrer Erfahrung und stets kämpferischen Einstellung ein ernst zu nehmender Gegner. Wir ließen jedoch nichts anbrennen, übernahmen früh die Spielkontrolle und konnten uns leicht absetzen. Die Blockarbeit funktionierte gut und die Annahme stand. Einzig im Angriff benötigten wir zu viele Anläufe, was auf die Dauer zum Kräfteproblem werden könnte. Glücklicherweise erzielten wir viele Zähler durch starke Aufschläge. Der erste Satz blieb mit 25:17 klar an der Mulde.
Henry Ungelenk kam vor dem zweiten Satz als Zuspieler ins Spiel. Es war kein Abriss im Spielfluss zu spüren. Über die Stände 10:3, 19:7 und 22:13 wurde der Endstand von 25:16 sehr zügig eingefahren werden. Wir hatten hier die Gelegenheit, kräftig durchzuwechseln. Für Kevin Phillipp kam André Reichenbach nach zweijähriger Verletzungspause zu seinem Heim-Comeback. René Bischoff ersetzte David Wächter und erhielt Spielpraxis.
Im dritten Durchgang kam dann noch René Hellwig für den soliden Mario Alt. Die Gäste hatten nichts mehr zu verlieren und die fehlende Spannung im Spiel machte sich bemerkbar. Unser Spiel wirkte teilweise äußerst konzentrationslos in allen Belangen. Durch glückliche Schiedsrichterentscheidungen und leichten Fehlern der Gegner reichte es dennoch knapp zum Satzerfolg und zum daraus folgenden 3:0-Heimsieg.
Die Partie gegen Textima aus dem Süden des ehemaligen Karl-Marx-Stadt versprach da schon enger zu werden. Dem waren sich alle bewusst. Textima hatte nicht nur für den bis dato einzigen Satzverlust der Reudnitzer (neben unserem Sieg) gesorgt. Wir wussten, dass wir im Hinspiel mit einem blauen Auge davon gekommen waren. Auch bei den Chemnitzern fehlte ein wichtiger Mann – Libero Kevin Brunner. Er präsentierte sich im Oktober sehr stabil und sollte seiner Mannschaft in unserer Kurstadt fehlen. Wir legten ohne Kompromisse los wie die Feuerwehr – 6:0. Chemnitz bekam keinen Fuß aufs Parkett, waren immer ein bis zwei Quäntchen zu langsam oder zu flach. Bei uns lief alles wie geschmiert. Die gut 40 Zuschauer konnten zufrieden sein mit unserer Vorstellung. Trotz einer kleinen Serie gegen Ende des Satzes, kamen die Gäste nicht über 13 Punkte.
Wir wollten hier nichts anbrennen lassen, wussten, dass sich Textima noch steigern kann. Die Stammformation blieb auf der Platte. Sie steigerten sich auch, jedoch spielten wir es souverän runter. Immer mit einem gewissen Sicherheitsvorsprung zeigten wir attraktive Kombinationen und brachiale Angriffe.
Im Dritten durfte sowohl Peter Lüddecke für Wächter als auch Christian Rabe für Phillipp spielen. Auch Rabe feierte sein Heim-Comeback, nachdem er am ersten Heimspieltag umknickte. Die Spannung war auch in dieser Partie auf beiden Seiten raus. Es gab keine Situation, bei der man den Anschein hatte, ein Satz oder gar ein Sieg seien in Gefahr.
Mit diesen beiden Triumphen bleibt die Festung Bad Düben nun bereits im 14. Spiel hintereinander bestehen. Seit der Neuformation der beiden Herrenmannschaften im Sommer 2010 konnte noch keine Gastmannschaft die erste Herrenauswahl in der Sporthalle der Bundespolizei besiegen. Der SV Reudnitz verliert den ersten Satz beim TSV Leipzig 76 II, siegt dann aber doch in vier Akten. In fünf Wochen (10.3.) fahren wir dann zum Gipfeltreffen, wenn wir beim SVR zu Gast sind.
Wie immer bedanken wir uns bei den zahlreichen Zuschauern, die uns toll unterstützt haben.

Für den SV Bad Düben spielten: Kapitän Frank Baumgarten, David Wächter, Mario Alt, Daniel Lange, Kevin Phillipp, André Kanitz, Felix Winkler, Henry Ungelenk, André Reichenbach, René Bischoff, René Hellwig, Christian Rabe, Peter Lüddecke und Peter Liebner

 
< zurück   weiter >
spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB